Plastik, nein Danke !
Schon viel früher hätte in den Prozess, der schädlichen Materialen eingegriffen werden müssen.Aber nichts zum trotz ist heute endlich die Zeit, indem etwas verändert werden soll. Der CO2 Ausstoff und schädliche Stoffe für die Umwelt verringert werden soll.Viele Materialen sind und kommen auf den Markt.
Sie sollen Umweltfreundlich, nachhaltig und in ihrem Herstellungsverfahren um einiges gesünder für uns und die Natur sein.Viele Stoffe sind nicht gleich in der Herstellung und entsprechend auch nicht umweltfreundlichen Bestimmungen, sondern schaden der Umwelt.
Hier heißt es, umdenken_anders denken, als Verbraucher mit in den Prozess der Herstellung eingreifen.Auch als Endverbraucher ist es möglich nicht nur zu Hause umweltfreundlich zu wirtschaften sondern auch aktiv werden.
Kompostierbar, wiederverwendbar, recycelt, umweltfreundlich und Biologisch abbaubare-Materialen ist das neue Heute von Morgen.
Welche umweltfreundlichen Alternativen und ihre Ökobilanz gibt es und welche Sie am besten meidesn können können Sie hier weiter lesen.
Kunststoff aus Pflanzen haben eine gute Ökobilanz und sind kombostierbar.Meist bestehen die Rohstoffe aus nachwachsenden Ressourcen, so das keine Rodungen oder Ausrottungen statt finden müssen.Beim Anbau wird durch den natürlichen Verlauf weniger CO2 freigesetzt, da die Pflanzen in einem natürlichen Umfeld mit wenig Aufwand gut gedeihen können.
Die sogenannte Bio- Plastik Alternative ist eher ein Irrtum und für die Umwelt genauso schädlich wie ein herkömmliches Plastik.Im Verpackungsbereich hat das Bio Plastik, laut Bund so eine schlechte Umweltbilanz das es eher gemieden werden sollte.Das gilt vor allen für tägliche Wegwerf Produkte wie Joghurtbecher, da sie nach Gebrauch in den Müll gehen.Der Anbau benötigt viel Wasser, Dünger und jede Menge Pestizide.Zudem werden Anbauflächen genutzt, die vorher als Lebensmittelproduktion dienten.
Ein Recyling ist von Bio Plastik ebenfalls nicht möglich.Es verrottet nicht in der Natur oder schlecht in den Ozeanen.Es werden für die Produktion zu viele Ressourcen benötigt und es entstehen keine Pflanzennährstoffe bei der Zersetzung.
Die Verpackungsmöglichkeiten von Holzfolie, Stroh, Algen und Zucker haben eine wesentliche bessere Ökobilanz.
In den nächsten Jahren drohen immer mehr Plastikmüllberge unsere Meere zu verschmutzen.Um ein vierfaches soll der Müll an Plastik steigen.Plastik erstickt unsere Flüsse und Ozeane, tötet Arten und verunreinigt unsere Lebensmittel, unsere Luft und unser Wasser.
WWF
Die WWF ist hier bereits aktiv und hat das schädlichste Plastik, welches wir jeden Tag benutzen und wegwerfen analysiert und die am wenigsten gebrauchten, in einem Report aufgeführt.Im globalen Abkommen am 29.05.2023 soll über ein Verbot der schädlichsten Plastik beraten werden.Die WWF fordert besonders, schädliche Kunststoffprodukte Verbote, damit das globale Plastikproblem endlich angegangen werden kann und Plastik aus dem Kreislaufzyklus der Natur verbannt werden kann.
Das Projekt in dem die WWF analysierte welches Plastik am wenigsten gebraucht und am schlimmsten ist, sind die Einwegbecher und Mikroplastik, dabei ist Plastik in der Natur einer der schlimmsten Umweltsünden überhaupt.Herstellung, Wiederverwendbarkeit und in der Entsorgung sind verschiedene Kunststoffe unterschiedlich umwelt-und klimaschädlich.Hier gilt es einen Anfang zu machen und nicht auf Verbote zu warten.Viele Händler bieten Mehrwegbecher oder Essgeschirr mit Pfand an.Viele wiederverwendbare Mehrwegbecher sind in verschiedenen Größen, Formen, Funktionen und ökologischen Materialen bereits erhältlich.Auf Mikroplastik kann gänzlich ganz verzichtet werden.In der Naturkosmetik gibt es viele natürliche Inhaltstoffe, mit einer wesentlich besseren Ökobilanz wie das Mikroplastik.
Stoppt die Plastikflut, eine Initiative der WWF - https://www.wwf.de/
Aber nicht nur die WWF ist gegen die Plastikflut aktiv. Hier ist eine Übersicht über die wichtigsten und aktivsten Organisationen und Initiativen, die sich konkret dafür einsetzen, die Meere vom Plastikmüll zu befreien (Stand 2026) Die Gruppen sammeln direkt, entwickeln Technologien oder großflächig aufräumen – die nicht nur allgemein für Meeresschutz werben.
- The Ocean Cleanup
Die wahrscheinlich bekannteste und technisch ambitionierteste Organisation. Sie entwickelt schwimmende Systeme für die Ozeane (z. B. im Great Pacific Garbage Patch) und Interceptor-Anlagen in Flüssen, um Plastik abzufangen, bevor es ins Meer gelangt. Ziel: 90 % des schwimmenden Plastiks bis 2040 entfernen. Bis heute zig Millionen Kilo Plastik geborgen.→ theoceancleanup.com
- 4ocean
Sehr aktive Cleanup-Crew, die weltweit mit Booten und Teams Plastik aus Meeren und Küsten entfernt. Bekannt durch das Armband-Modell (jeder verkaufte Bracelet finanziert ~1 kg Plastik-Entfernung). Millionen Pfund bereits gesammelt.→ 4ocean.com
- Ocean Conservancy
Organisiert den weltgrößten International Coastal Cleanup (jährlich Millionen Freiwillige). Entfernt hunderte Millionen Pfund Müll von Stränden und Küsten – viel davon Plastik, das sonst ins Meer gelangt. Stark in Prävention + Sammelaktionen.→ oceanconservancy.org
- Big Blue Ocean Cleanup
Globale Non-Profit mit Fokus auf direkte Aktionen, Ausrüstung für Communities und Schulen, Sammelaktionen und langfristige Ozean-Restaurierung. Sehr praxisnah und weltweit aktiv.→ bigblueoceancleanup.org
- Ocean Blue Project
US-Non-Profit, die seit 2012 über 2 Millionen Pfund Plastik von Stränden, Flüssen und Küstengebieten entfernt hat. Stark in Community-Mobilisierung und lokalen Cleanups.→ oceanblueproject.org
- Parley for the Oceans
Kooperiert mit Marken (z. B. Adidas), sammelt Plastik aus Meeren und Küsten und verwandelt es in neue Produkte („Intercept“-Strategie). Sehr stark in Awareness + konkreter Abfall-Entfernung.→ parley.tv
- Seabin Project / Seabin Foundation
Entwickelt schwimmende „Mülleimer“ (Seabins), die in Häfen, Marinas und Küstengewässern Plastik und Müll automatisch aufsammeln. Weltweit Hunderte installiert.→ seabin.io oder seabinfoundation.org
Weitere sehr relevante (vor allem präventiv + Fluss-/Küsten-Technologien):
- The Great Bubble Barrier – Bubble-Vorhänge in Flüssen fangen Plastik ab
- Sungai Watch – Sehr aktiv in Indonesien, sammelt tonnenweise Plastik aus Flüssen
- Plastic Fischer – River-Cleanup-Technologie, vor allem in Südostasien
- Surfrider Foundation – Viele lokale Strand- und Küstencleanups weltweit
Viele dieser Gruppen freuen sich über Spenden, Freiwilligenarbeit oder das Mitmachen bei lokalen Cleanups. Besonders The Ocean Cleanup und Ocean Conservancy gelten derzeit als besonders skalierbar und wirkungsvoll.
Viele plastikfreie Grüße Nature Bath

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